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Seilerei

„Kleider machen Leute“ –
Bei Hangbird sind es die Seile.

Rohfasern vorbereiten

Hangbirds Federkleid beginnt mit der richtigen Materialwahl: Naturfasern sind mechanisch besonders bei Feuchtigkeit nicht stabil genug, können abfärben und sind nur in sehr wenigen Farben erhältlich.

Polyester hingegen zeichnet sich durch hohe Beständigkeit gegenüber Feuchtigkeit und UV-Licht aus und ist somit sehr witterungsbeständig, lichtecht und abriebfest.

Rohware für die Herstellung der Seile sind kilometerlange hauchfeine Polyester-Fasern, die zu Garnen mit mehreren Dutzend Fasern zusammengefasst sind. Die Spulen mit der Rohware sind zu groß für die Flechtmaschinen, und die Garne müssen auf kleinere Spulen gewickelt werden – immer noch kilometerlang.

Einmal eingefädelt und mit leeren Spulen gefüttert wickelt die Umspulmaschine die Garne vollautomatisch auf kleinere Spulen.

Die Maschine legt leere Spulen bereit und befestigt den Anfang des Garns.

Eine Öse wandert auf der Spule hin und her für eine gleichmäßig Verteilung.

Nach wenigen Kilometern ist die kleine Spule voll und wird ausgeworfen – bereit für das Flechten.

Die Maschine legt leere Spulen bereit und befestigt den Anfang des Garns.

Eine Öse wandert auf der Spule hin und her für eine gleichmäßig Verteilung.

Nach wenigen Kilometern ist die kleine Spule voll und wird ausgeworfen – bereit für das Flechten.

Flechten

In den Flechtmaschinen bewegen sich die Spulen in zwei Gruppen auf geschlängelten Kreisbahnen in gegenläufige Richtungen und kreuzen sich dabei paarweise. So entsteht das „Drunter und Drüber“ des Flechtwerks.

Die dünnere Wäscheleine wird direkt geflochten; bei den dickeren Zugseilen wird das Geflecht um einen ebenfalls geflochtenen Kern, die „Seele“ des Seils, gelegt.

Ablängen und Konfektionierung

Die unscheinbarsten Stücke bergen die größte Überraschung:

Die dünne Wäscheleine wird automatisch aufgewickelt: Eine Maschine „nimmt“ den Faden, wickelt ihn auf einen Pappkern, schneidet ab, fixiert mit einer Heftklammer das Ende, spuckt die Spule aus, und der Prozess beginnt von vorn.

Das kurze Stück für die Flaschenzugschlaufe wird durch eine komplizierte Maschine so mit Hitze abgeschnitten, so dass die Enden rund und glatt sind. Dieses Detail ermöglicht später in der Konfektion von Hangbird, die silbernen Endkappen einfach aufzusetzen.

Mit Dank an Max Laumeister für den Code zum Einbetten der YouTube-Videos.